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Kritik von Gertrud Mittermeyer / ORF
zum Konzert " Cielo y Tierra" 6.5.2017

Ich war am Samstag in einem Konzert, in dem ich sieben charismatische Künstler erlebt habe, die es wieder einmal verstanden haben, mich in völlig intensive, und wieder andere, Sphären zu entführen. Bernie Rothauer, wie immer als Fundament, gemeinsam mit dem einfühlsamen Bassisten Peter Fürhapter, und dann die wunderbaren musikalischen Reisen mit Christoph Urbanetz auf seiner Gambe, der schon fast schon unheimlich anmutende, weil so mit Tiefgang spielende Robert Friedl auf Klarinette und Sopransaxophon und Marwan Abado, der mit seinen Kompositionen und seinen Oudkünsten eine künstlerische Dichte erzeugt, die noch sehr lange nachwirkt. Dann – ein seltener Glücksfall – bei euch aber schon ganz normal, als Gast Paul Gulda, der mit allen von euch auf dem Cembalo– grenzgenial der Dialog mit Marwan Abados Oud - und mit der wunderschönen, klaren Stimme von Simone Pergmann in ständigem Austausch agiert, selbst auf der Altflöte versteht es Paul Gulda, mit seiner improvisatorischen Spiellust zu beeindrucken und alle anzustecken.

 

ORF Salzburg | Karin Buttenhauser im Gespräch mit Simone Pergmann | 16.03.17

Simone Pergmann in ORF Radio Sbg "Ihr Nachmittag" 16-03-2017 15:50h

 

 

 

Kritik von Gertrud Mittermeyer / ORF
zum Konzert " Ilimitado" Salzburg 7.5.2016

Aus einer Renaissancemelodie, gespielt von einer Blockflöte, einer Gitarre und einer Gambe wächst eine zweite Melodie mit Klarinette und Kontrabass und entführt uns in eine völlig neue Welt mit jüdischem Kolorit und mündet in eine exotisch anmutende multi-ethnische Sphäre. Bernd Konzett am Kontrabass und Bernie Rothauer an Gitarre oder Percussion verleihen dem gesamten Abend die “groovige” Basis, Christoph Urbanetz auf seiner Gambe und Peter Martin Lackner mit seinen Blockflöten bringen die Renaissance zum Klingen, genial Robert Friedl, der zwischen jüdischem Kolorit auf der Klarinette und Jazzimprovisationen auf seinem Altsaxophon wechselt. Die mystische, arabische Welt wird durch die Oudkünste von Marwan Abado heraufbeschworen und über allem die wunderbare Stimme von Simone Pergmann mit Eigenkompositionen und sefardischen Liedern, die durch immer neue Arrangements nie an Reiz verlieren. Ihre Rezitation von jüdischer Lyrik wird wundersam von Bernd Konzett am Kontrabass kommentiert. Alles in allem wird das Publikum auf eine wunderschöne, vielschichtige Reise durch die Kulturen, auf eine musikalische Reise durch die Stile geschickt, die eine bessere Welt erahnen lässt.

 

Tiferet -" Im Garten der Liebe "

Ich hatte das große Glück, am Samstag in die Anifer Kirche gelockt zu werden – ich habe dort sicher eines meiner schönsten Konzerte erlebt, für das ich Ihnen danken möchte. Schönheit, höchste Musikalität, perfekte Programmgestaltung, Authentizität (und und und), das alles habe ich dort in 1 1/2 Stunden erleben können – ich könnte noch stundenlang weiterschwärmen. Ich habe die Kirche glücklich verlassen – und es wird noch lange nachwirken.

Gertrud Mittermeyer ÖSTERREICHISCHER RUNDFUNK, ORF, Landesstudio Salzburg




Kritik / Oriental Visions-Klezmorefestival Vienna 2013
 
Simone Pergmann, Marwan Abado & Bernie Rothauer waren großartig. Musikalisch, wie lyrisch wie MENSCHLICH. Das ist ein Gesamtkunstwerk. Das geht unter die Haut. Das ist "Naher -Osten- live-Berichterstattung", aber in einer Art, wie wir es öfters brauchen würden. Da wird eine (allzu bekannte) Region der politischen Spannungen zum Ort der Beziehung und der Poesie. Das sind Visionen, die man dem Orient wünscht!
Bitte weitermachen!
(von Harald Mally)

 

 

 

aufzeichnungen
zum nachhören
klezmore festival wien

 

tennengauer nachrichten
7.7.2011
kritik zu projekt frida kahlo

 

 

radio sefarad
cd präsentation viaje

link zur sendung

 

 

Das Ensemble "Majimaz" präsentierte Musik und appellierte an die Humanität zwischen den Kulturen
 
Lieder von der Liebe, vom Leben

…„Maijmaz“ führte die zahlreichen ZuhörerInnen in einem gut proportionierten Spannungsbogen in die Gedankenwelt jüdischer Lieder. Besonders die Ambivalenz zwischen einer fröhlichen Traurigkeit und melancholischen Fröhlichkeit kamen schön zum Ausdruck. Simone Klebel-Pergmann besitzt eine facettenreiche Stimme mit einem wunderbar erdigen Timbre. Die Zwiesprache mit der Klarinette, Umspielungen in höheren Lagen sowie die allmähliche Beschleunigung verliehen den Liedern eine natürliche Lebendigkeit. Diese kam unter anderem im israelischen Liebeslied „“Erev shel shoshanim“ sowie im sephardischen Lied „Los Caminos“ und in „En el Cafe“ schön zur Geltung. Reizvoll transformierte das Ensemble „A jiddische mame“ von einem zarten jiddischen Lied zu einem kraftvollen Chanson…. Das Konzert fand beim Publikum begeisterte Zustimmung. ( von Silvia Thurner, Zeitung“ Kultur“, Ausgabe Juli/August 2010)


Kritik: „Wenn aus Tränen Perlen werden“
…Es war ein außergewöhnliches Konzert, das im Rottmayrsaal des Alten Rathauses Laufen geboten wurde ."Frieden kann man mit einem Konzert nicht schaffen - aber man kann Bewusstsein dafür schaffen" meinte die Interpretin, Simone Pergmann, die die Idee zu diesem Abend hatte und nicht nur sang, sondern auch innige, berührende Texte dazu beisteuerte. Und das war ganz offensichtlich die Botschaft des Abends. Das Publikum ließ sich verzaubern, lauschte mucksmäuschenstill den Instrumentalstücken, den armenischen und jiddischen Liedern, den Texten, manchmal nur zart hingehaucht, manchmal leidenschaftlich, wehmütig und doch voll Hoffnung. Er war ein stimmiges Ganzes, dieser Abend, an dem "aus Tränen Perlen" wurden ... Hannelore Bohm ( 20. 02.  2010 Südostbayrische Rundschau)

(…) Damit lag die gedankliche Verbindung zu sephardischen Liedern auf der Hand. Erneut galt es, Simone Klebel-Pergmanns vokales Können zu bewundern. Ihr ausdrucksstarkes Singen changiert zu jeder Sekunde stimmig von glockenhell höchsten Tönen bis zu sonor gutturaler Tiefe. Zuletzt steigerte sie sich in Abados furioses "Hazza" hinein und stachelte, wie schon zuvor, das Auditorium erneut zu begeisterter Zustimmung an. (von Horst Reischenböck 2008 )

 

Simone Klebel- Pergmann versteht es, Lieder dieser Welt mit Gefühl und warmer, einfühlsamer Stimme zu präsentieren. Immer wieder ist es eine große Freude, ihre Kunst zu erleben, denn sie singt nicht nur die Texte, nein, man hat das Empfinden, dass sie sie lebt. Begleitet von ihren kongenialen Partnern präsentiert sie eindrucksvoll, wie wunderbar Musik imstande ist, völkerver- bindend zu wirken.

 (F. Bahner Kulturforum Hallein 2007)

 

Selten sah man das Publikum im  Ziegelstadel in andächtigerer Stimmung als an diesem Konzertabend, am Samstag (18.02.06). Simone Klebel- Pergmann und ihre musikalischen Begleiter allesamt Virtuosen auf ihren Instrumenten, verstanden es, das Publikum zu begeistern. Mit sefardischen Gesängen, arabischer und jüdischer Instrumentalmusik, sowie altisraelischen und jiddischen Liedern entstand hier ein musikalischer Bogen, der in dieser klanglichen Qualität in Österreich wohl einzigartig ist. (Drehpunkt Kultur 2006)

 

Es war ein wunderbares Erlebnis, sich von den Stimmen der Sängerinnen und von Marion Ellmers meisterhaft gespielter Gitarre kreuz und quer durch die Länder Europas und Kleinasiens führen zu lassen. Besonders eindrucksvoll waren dabei die jüdischen Lieder….so leiteten Ausdruck und Einfühlsamkeit, mit dem die beiden ihre Musik interpretierten, zu Freundschaft, Wehmut, Zärtlichkeit und Liebe. (Georg Reittner- 2005)

 

„…die Oper hat durch Sie eine neue Gestalt bekommen und vielen erstmals eine wirkliche Begegnung mit diesem Stück (und natürlich auch mit sich selbst) ermöglicht. Dafür möchte ich Ihnen herzlichst danken…“
(Dr. Stehanie Kathan/Bregenzer Festspiele)